7 Tipps für eine entspannte und achtsame Vorweihnachtszeit

Weihnachten ist für viele noch immer das wichtigste Fest des Jahres (Na gut, für alle Sauerländer natürlich gleichauf mit dem alljährlichen Schützenfest 😉 )

Die Familie kommt – man feiert, isst und beschenkt sich meist reich. Doch die festliche Zeit beschränkt sich ja nicht nur auf Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage. Schon die Adventszeit ist etwas ganz Besonderes. Eine Zeit der Einkehr, Besinnlichkeit und Ruhe.

Oder doch nicht?

Mitten im vorweihnachtlichen Wahnsinn kann es auch schonmal stressig werden. Plätzchen backen, den Schreibtisch noch vor den Feiertagen aufräumen, die letzten Aufträge abarbeiten und dann noch schnell die letzten Geschenke besorgen.

Wohl alles andere als ruhig und besinnlich…

Damit ihr die letzten Tage doch nicht dem Stress verfallt, hier ein paar Tipps, wie es mit der Besinnlichkeit und Einkehr doch noch klappt:

  1. Mach dir eine To-Do Liste

Ja, ich weiß. Das hört sich ziemlich spießig und langweilig an. Aber dein Gehirn sollte auch mal Zeit haben, sich zu entspannen. Und wenn du all deine To-Do’s aufschreibst und somit aus deinem Kopf und sicher auf Papier hast, kann es das auch mal. Außerdem belegen viele Studien, dass wir Dinge, die wir uns schon einmal aufgeschrieben haben, sogar besser merken und seltener vergessen.

So kann doch nichts mehr schiefgehen.

  1. Nimm dir Zeit für dich und tu etwas, was dich glücklich macht

Lass dich nicht von der ganzen Hektik aus der Bahn werfen. Baue kleine Momente ein, die dich glücklich machen. Hör deinen Lieblings-Weihnachts-Hit, geh zum Sport bzw. mache eine Runde Yoga, verbringe Zeit mit deinen Liebsten, tanze beim Aufhängen der Weihnachtsdeko… Hauptsache es macht dich glücklich!

  1. Tue jemandem etwas Gutes

Geht es nicht Weihnachten genau darum? Liebe? Schenke jemandem Liebe, indem du etwas Gutes tust.

Wie wäre es, wenn du Dinge und Klamotten, die du nicht mehr brauchst spendest? Viele Hilfsorganisationen freuen sich im Winter über warme Kleidung oder Geschenke und Spielsachen für bedürftige Familien oder Flüchtlinge.

Auch die kleinen Gesten zählen und manchmal ist ein bisschen Aufmerksamkeit das größte Geschenk. Schenke deiner Familie, deinen Freunden oder Kindern deine Aufmerksamkeit und verbringt ein paar gemeinsame Stunden.

    1. Baue ein paar achtsame Momente in deinen Alltag ein

    Für alle, die nicht bei meinem letzten Vortrag waren, hier eine kleine Übung, die du jederzeit in den Alltag integrieren kannst:

    Halte kurz inne, wenn du merkst, dass es um dich herum hektisch wird oder du gestresst bist. Schließe vielleicht deinen Augen.

    Atme tief ein.

    Spüre, wie sich dein Atem über deine Brust und deinen Bauchraum ausbreitet und im Körper verteilt.

    Sitzt oder stehst du gerade? Spüre den Kontakt deiner Füße mit dem Boden. Wie fühlt sich das an?

    Nimm die Gerüche um dich herum war.

    Was hörst du gerade um dich herum? Den Regen oder Wind? Stille? Weihnachtslieder oder Gemurmel der Leute um dich herum?

    Spüre in deinen Körper, wie er sich gerade anfühlt. Atme noch 1-2 Mal bewusst tief ein und aus.

    Öffne die Augen und spüre, wie du bereits viel entspannter bist.

      1. Schnuppere den Duft von Zitronen

      Abgesehen davon, dass Zitronen wahre Energie- und Vitaminbomben sind, hat auch ihr Duft viele Vorteile.

      Laut Forschern der Ohio State Universität, steigert der Geruch von Zitronen unsere Stimmung positiv. Also ran an die Zitrone!

      1. Rituale, Tradition und Bräuche

      Die Weihnachtszeit ist voller Traditionen und Bräuche. Suche dir deine eigenen Rituale, auf die du dich das ganze Jahr freuen kannst.

      Adventskalender, Adventskränze, Gottesdienste oder gemeinsames Plätzchen-Backen mit der besten Freundin.

      Früher habe ich gern mit meiner Freundin einen ganzen Tag lang Zimtsterne gebacken und Weihnachtslieder gehört. Das war immer einer der tollsten Tage für mich in der Weihnachtszeit und noch heute denke ich glücklich daran zurück, wie wir lauthals „In der Weihnachtsbäckerei“ gesungen haben und überall die Nüsse verteilt haben 🙂

      Beim nächsten Mal stelle ich euch eines meiner Lieblings-Rituale vor. Jedes Jahr mit Beginn der Wintersonnenwende am 21. Dezember, nutze ich die Zeit zur Rückschau und Vorschau und folge den verschiedenen Ritualen der alten Tradition der Rauhnächte.

      1. Eierlikör

      Der Eierlikör (engl. Eggnog) gehört nicht nur in Amerika und Kanada zur Weihnachtstradition. Auch hier bei uns in Deutschland ist er sehr beliebt. Und wenn es dann doch mal zu hektisch wird, kann ein kleiner Genussmoment mit einem Gläschen (selbstgemachtem) Eierlikör schon Wunder bewirken 😉

Wunderkerze